Triathlon Berichte

Triathlon Knappenman XXL (Hoyerswerda)


Das sächsische Hoyerswerda stand am Wochenende ganz im Zeichen der 29. Auflage des Knappenman. Entstanden ist der Triathlon 1988 aus der Laune einer Handvoll Sportler, doch mittlerweile hat sich der Wettkampf bis bis zur Austragung der sächsischen  Landesmeisterschaft mit einigen hundert Teilnehmern gewandelt.

Die unterschiedlichen Wettkämpfe fanden über das gesamte Wochenende statt, sodass jeder Sportler in seiner bevorzugten Distanz teilnehmen konnte. Am Samstag wurde neben der Mittel- auch die Langdistanz als Einzel- und Staffelwettkampf gestartet, an dem der Emder Sportler Andreas Broschinski teilnahm.

Auftakt des Triathlons am Dreiweiberner See bei Lohsa war die Schwimmeinheit mit einem Landstart am Strand. Minuten zuvor lag der See noch in friedvoller Stille da, doch das änderte sich, als die Masse der Triathleten ins kühle Nass sprintete und das Wasser förmlich zum Kochen brachte.  Begleitet wurden die Schwimmer durch Stehpaddler und Rettungsbote auf dem 1,9 Kilometer messenden Dreieckskurs quer über das Gewässer. Für die Langdistanzler bedeutete dies einen kurzen Landgang am Ausgangspunkt, um dann auf der zweiten Runde die geforderten 3,8 Kilometer Schwimmen zu erreichen.

Nach dem Schwimmen mussten die Triathleten durch den Wechselgarten, um den Neoprenschwimmanzug abzulegen und auf das Rad zu wechseln, denn nun folgte ein 30 Kilometer messender Rundkurs um den Scheibesee, der sechs Mal umrundet werden musste.  Die Radsportler konnten sich auf Straße gut konzentrieren, denn viele Zuschauer gab es in diesen frühen Morgenstunden nicht. Die Strecke erwies sich mit einigen engen Kurven und hügeligem Gelände als sehr anspruchsvoll, doch nach kurzer Zeit hatten alle ihre Ideallinie gefunden.

Nach anfänglicher Bewölkung wurde es zunehmend sonniger und das Thermometer erreichte angenehme 25 Grad Celsius, als es erneut für die Sportler durch den Wechselgarten und auf die Laufstrecke ging. Ein über zehn Kilometer messender Rundkurs um den Dreiweibener See musste vier Mal bewältigt werden, um dann in die Zielgerade einzubiegen. Broschinski schaffte dies nach 10:38:08 Stunden und erreichte damit den siebten Platz in seiner Altersgruppe. Gegenüber dem Vorjahr konnte er sich um vier Minuten verbessern.
Bericht: Andreas Broschinski ELG