Marathon am anderen Ende der Welt

 
Diesen Traum hat sich ELG-Mitglied Klaus Fackert erfüllt. Am vergangenen Sonntag, den 17.09.2017 nahm er am Sydney-Marathon Teil. Die spektakuläre Strecke macht dieses Rennen in der Königsdisziplin des Langstreckenlaufs zu einem überwältigenden Erlebnis, wie der 64-Jährige nach seinem Finish an der weltberühmten Sydney-Oper betonte. "Da ich nicht auf persönliche Bestzeiten aus bin, ist Dabeisein alles. Und natürlich will man nicht als Letzter im Ziel ankommen." Das ist ihm in 5:06:19 Stunden gelungen, es kamen nach ihm noch über 500 der insgesamt 3.600 Teilnehmer über die Ziellinie.
Der Sydney Marathon zählt mit dieser Beteiligung nicht zu den wirklich großen dieser Welt, aber er gilt als einer der schönsten.
Am Sonntagmorgen um 7:05 Uhr, als in Deutschland die Menschen gerade zu Bett
gingen, erfolgte der Startschuss im Schatten der ebenfalls weltbekannten
Harbour Bridge. Danach begann sogleich der spektakulärste Abschnitt der Strecke, nämlich der Lauf über
die Brücke, auf der sonst der Autoverkehr brodelt. Klaus Fackert: "Das war Gänsehaut-Feeling pur, ein
emotionaler Höhepunkt. "  Der " Mann mit dem Hammer" ereilte ihn erst bei Kilometer 40, doch da kam
quasi schon die Oper in Sicht und sorgte für einen letzten Adrenalinstoß.
Besonders beeindruckt zeigte sich der Emder von der perfekten Organisation des Marathons, die einherging
mit einer großen Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern,
den "Volonteers". Sie hatten viel zu tun, denn es gab neben der Hauptdisziplin auch noch einen
Halbmarathon mit doppelt so vielen Teilnehmern, einen "Bridge run" und Läufe für die Familie.