13. Dubai Marathon

ein Marathon Erlebnis der besonderen Art


Ludwig Hummerich hatte sich für den Dubai Marathon am 25. Januar 2013 angemeldet. Schon vor dem Lauf gab es Turbulenzen - und zwar im Flugzeug. Dieses konnte zuerst nicht landen, weil Nebel über Dubai lag. In der Warteschleife ging dann auch noch das Benzin zu Neige und so mussten erst mal 1.000 Kilometer entfernt getankt werden.
Am Freitag wurde der Marathon um 7 Uhr für zirka 2500 Läufer und Läuferinnen am höchsten Gebäude der Welt Burj Khalifa gestartet. Um 7.15 Uhr gingen zusätzlich 12.000 Läufer für die 10 Kilometerdistanz an den Start. Die Marathonläufer liefen um die Dubai Mall (1.200 Geschäfte) und entlang vieler Hochhäuser Richtung Parallelstraße zum Strand.
Hummerich fand den Lauf zwar schnell, aber ein bisschen langweilig, weil eine Strecke 15 Kilometer nur geradeaus war und 15 Kilometer retour. Da die Strecke als flach und schnell gilt war es das Ziel einen neuen Weltrekord zu realisieren. Die Temperaturen waren am Anfang 12 bis 14 Grad, zum Schluss stiegen die Temperaturen leider doch auf 28 bis 30 Grad hoch.
Gewonnen hat Lelisa Desisa in 2:04:45 Stunden das heißt 67 Sekunden über den Weltrekord. Insgesamt liefen 5 Läufer unter 2:05 Stunden somit war dieser Lauf der schnellste Gesamtlauf aller Zeiten. Der Sieger bekam 200.000 Dollar Prämie. (Die höchste Marathon Gewinnprämie der Welt)
Sieben der ersten zehn Plätze der Männer und die ersten sechs Ränge der Frauen gingen an Äthiopien. Die Äthiopier haben gegenüber den Kenianern mächtig aufgeholt. Haile Gebrselassie lässt grüßen.
Für Ludwig Hummerich war es ein schöner Lauf mit netten Anekdoten. Bei Kilometer 30 überholt ihn ein Araber in Ledersandalen. Seine Überlegung war: „ Warum kaufe ich in teuren Laufschuhen, scheint ja wohl egal zu sein. Vielleicht sollte ich den nächsten Marathon in Flip Flops laufen“

Bei Kilometer 38 überholte ihn dann noch eine Japanerin leicht kostümiert, die rege am telefonieren war. Jetzt packte ihn aber der Ehrgeiz, er wollte das Ziel doch vor ihr erreichen.

Ludwig Hummerich kam nach 4:19:31 Stunden ins Ziel und wurde in seiner Altersklasse M50 76er und gesamt 821er

Schade fand er, das es im Ziel keinen Medaille von netten, freundlichen Männern oder Frauen mit einer Gratulation umgehängt bekam sondern – es gab eine „Tüte“ mit Bananen, Getränken, Verpflegung und ganz unten war eine Medaille.

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